Immer wieder werde ich gefragt, warum ich mich auf dem Bildschirm so rar mache.

Die Antwort ist ganz einfach:
Die Drehbücher, die Geschichten, die mir Spaß machen würden, werden leider immer seltener.
Sie, ja, Sie, haben mich immer in Fernsehfilmen erlebt, die ein gewisses Niveau hatten, vielleicht habe ich es ja gerade diesem Umstand zu verdanken, dass Sie heute auf meiner Homepage mehr über mich erfahren wollen.
Dieser Anspruch, den Sie an mich stellen, den ich aber auch an mich selbst stelle, führt dazu, dass ich in der Auswahl meiner Filmrollen ein bisschen wählerisch geworden bin.
Das geduldige Warten auf qualitätsvolle Drehbücher ermöglicht mir aber, verstärkt meiner anderen großen Leidenschaft nachzugehen, den "Rezitationen":

Wenn Sie auf  "LESEPROGRAMME"  klicken, können Sie sehen, mit welchen Programmen ich mich zur Zeit überwiegend beschäftige.
Hinter jedem dieser Titel verbirgt sich ein sorgfältig erarbeitetes Konzept. Wie Sie sich denken können, nimmt die Zusammenstellung eines solchen Programms viel Zeit in Anspruch.
Das gilt für die Lesungen, die sich ausschließlich mit einem einzelnen Dichter beschäftigen, aber fast noch mehr für Programme, die ein ganz bestimmtes Thema zum Inhalt haben und manchmal über fünfzig Dichter zu Wort kommen lassen.

 

Beispiel: "Frühling!"
In welchen Büchern soll man da seine Suche beginnen?
Und wenn ich dann aus der Weltliteratur die ausgewählten Beiträge zusammengetragen habe, muß das Einzelne noch zu einem harmonischen Ganzen "zusammenkomponiert" werden.
Dass das Publikum diese konzentrierten Programme sehr unterhaltend findet, ehrt mich, denn "unterhaltend" ist alles, was nicht langweilt.
Auch eine spannend geschilderte Tragödie kann interessieren, kann neugierig machen und insofern "unterhaltend" sein.


Meine "leichten" Programme sind nicht "seicht".
Meine "ernsten" Programme sind nicht "triefend".


Immer wieder bin ich erstaunt, wie groß die Schar der Menschen ist, die sich für meine Dichter-Präsentationen interessieren.
Ob im kleinen ausgebauten ehemaligen Schafstall in der Lüneburger Heide, oder im Wiener Burgtheater mit seinen 1.175 Plätzen, überall strömen Interessierte zu diesen Rezitationen.
Es ist ganz offensichtlich, dass ein ganz großes Bedürnis besteht, Sprache wieder in "verdichteter" Form zu genießen (das Wort "Gedicht" leitet sich daraus ab) , durch die Worte großer Dichter.
Da mich jede treffliche Formulierung eines Dichters im wahrsten Sinne des Wortes: "be-geistern" kann, freut es mich, wenn es mir gelingt, diese Begeisterung an meine Zuhörer weiterzugeben.
Diese Art der Kommunikation mit meinen Mitmenschen macht mir großen Spaß,
auch in der sogenannten Provinz, denn nicht der geografische Standort
ist das Entscheidende, sondern der geistige.

Noch eine kleine Randbemerkung zum Thema "Begeisterung vermitteln":
Seit ich in der "Johannes B. Kerner-Sow" verkündet habe, daß ich auch ohne Gage in Schulen auftreten würde, um meine Begeisterung über lyrische Dichtung an die "Nachwachsenden" weiterzugeben, ist nun auch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt, welche zusätzlichen Ehrgeize ich entwickle. Wie das im Einzelnen aussieht, schildere ich unter dem LINK: Leseprogramme unter der Datei: Warum Lyrik?

Neben den oben beschriebenen Tätigkeiten, gibt es natürlich noch zahlreiche Dinge, die mir am Herzen liegen:
Drei möchte ich hier nennen:

1)
Das Jahr 2008 begann für mich mit einer durchaus schmerzvollen Entscheidung:
Schweren Herzens habe ich mich entschlossen, meine Initiative, die den Namen: DENKmal (an) Heine trug, für beendet zu erklären.
Ziel dieser Aktion war es, ein Heinrich-Heine-Denkmal, das in den Jahren 1909-1936 in Hamburg gestanden hat und heute in Toulon steht, wieder nach Hamburg zurückzuholen.
Die abenteuerliche Geschichte dieses Denkmals und die nicht weniger abenteuerliche Geschichte meiner Recherchen zu diesem Thema, sind per Direcktklick nachzulesen:
www.denkmal-an-heine.de

2)
In Hamburg-Moorfleet gibt es eine Einrichtung, die sich
COME IN nennt.
Hier werden drogenabhängige Kinder und Jugendliche betreut.
Informationsmaterial erhalten sie unter folgender Adresse:
COME IN, Herr Norbert Mahringer, Moorfleeter Deich 341,
22113 Hamburg, Tel: 040 - 737 43 68
come-in@therapiehilfe.de
Wer mehr darüber wissen will, kann hier direkt anklicken:
www.come-in-hamburg.de
Das Projekt wird von der Therapiehilfe e.V. unterstützt, daher sind
Spenden auf das Konto dieses Fördervereins einzuzahlen,
aber bitte mit Stichwort: "COME IN"
Hamburger Sparkasse
(BLZ 20050550) Konto: 1235/122528

Die beiden oben genannten Projekte haben Hamburg-Bezug, was vermuten läßt, daß ich in Hamburg beheimatet bin und dieser "Verdacht" ist durchaus richtig.
Somit also herzliche Grüße aus dieser schönen Stadt!
In Hamburg lebt übrigens auch meine Schwester Roswitha, die sich als Romanautorin und Buchgestalterin einen Namen gemacht hat.
Wenn Sie mehr erfahren wollen, nutzen Sie den Direkt-Klick:

www.roswithaquadflieg.de

Wollen Sie noch einen kleinen kulturellen Tipp?
Haben Sie schon einmal vom Ensemble Resonanz gehört?

Man kann viel Lob über dieses Ensemble junger Musiker hören, aber noch besser ist es hinzugehen, und live zu hören. Das Ensemble ist nämlich inzwischen "in residence" in der Hamburger Laeiszhalle (Musikhalle).
Mehr Informationen hier mit Direkt-Klick:
www.ensembleresonanz.com

3)
Ja, und "last but not least":
Ich habe für ein Festival die Schirmherrschaft übernommen.
Ton:arten - Sasbachwalden (3. bis 5. August 2007)
Hier haben zwei junge, begabte Musiker die verrückte Idee gehabt, ein Musik-Festival zu kreiieren. Zwei Jahre wurde rastlos gearbeitet,
und jetzt ist die 1. Spielzeit bereits Vergangenheit.
Die "Geburt" ist so glücklich verlaufen, daß von allen kompetenten Seiten, eine Wiederholung im nächsten Jahr, nicht nur gewünscht, sondern geradezu gefordert wurde.
Für weitere Informationen stehen Ihnen zwei Möglichkeiten per Direkt-Klick zur Verfügung, entweder:

www.ton-arten.com

oder hier unter dem Link : "Presse".