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„Mir gefällt des Herbstes Frucht“

Lyrik und Prosa - so bunt wie Weinlaub
Christian Quadflieg über sein Programm:

„Es scheint als hätte der Sommer den Dichtern zum Kräftesammeln gedient, so dass sich, nach den heißen Tagen des Müßiggangs, die Phantasie nun umso satter und bilderreicher entlädt.
Die Ernte an Gedichten ist üppig und farbenfroh.
Es ist einem gerade so, als könnte man den Herbst riechen und die Traube schmecken.
Selbst die der Jahrezeit innewohnende Melancholie erhält durch die poetischen Worte der Dichter ihren eigenen Zauber.
Derart aus dem Vollen schöpfen zu können, hat mich bei der Erarbeitung meines Programms geradezu beflügelt.
Kommen Sie – und freuen Sie sich mit mir an herbstlicher Dichtkunst!“

„Der Nebel steigt, es fällt das Laub;
Schenk ein den Wein, den holden!
Wir wollen uns den grauen Tag
Vergolden, ja vergolden!“
(Theodor Storm)